Holz lebt, arbeitet und reagiert auf Sonne, Regen und Temperaturwechsel. Öle dringen ein und nähren, Lasuren bieten pigmentierten UV-Schutz, Lacke versiegeln stärker, brauchen aber sorgfältige Pflege. Ein jährlicher Check auf Haarrisse, Harzaustritte und vergraute Stellen verhindert teure Reparaturen und erhält die warme, natürliche Ausstrahlung.
Stahl braucht verlässliche Grundierung und Deckschicht, Aluminium profitiert von Oxidschicht, kann jedoch Kontaktkorrosion an Fremdmetallen entwickeln. Pulverbeschichtungen sind robust, erfordern aber unverletzte Kanten. Kleine Abplatzer sofort ausbessern, damit Feuchtigkeit nicht unterwandert. So bleiben Gestelle stabil, leise und unauffällig, selbst bei häufigem Umstellen.
Moderne Polymere trotzen Regen, doch UV-Strahlung macht spröde, wenn Additive fehlen. Qualitatives Polyethylen-Geflecht, UV-stabilisierte Seile und HPL-Flächen halten länger, benötigen jedoch Reinigung ohne aggressive Löser. Weiche Bürsten, lauwarmes Wasser und milde Seife sind oft genug, während scharfe Mittel unsichtbare Mikrorisse begünstigen können.
Zuerst Entgrauer nach Anleitung auftragen, gründlich abspülen, vollständig trocknen lassen. Danach in Faserrichtung schleifen, grob zu fein, Staub entfernen. Dünn ölen oder lasieren, mehrere Gänge. Die Oberfläche wirkt wieder warm, Wasser perlt besser ab, und kleine Faserausrisse werden zuverlässig beruhigt.
Rost mechanisch entfernen, lose Partikel ausblasen, Kanten sauber verschleifen. Rostumwandler gemäß Herstellerhinweisen einsetzen, dann eine korrosionshemmende Grundierung auftragen. Decklack in dünnen Schichten applizieren. Diese Reihenfolge verhindert Unterwanderung und sorgt dafür, dass selbst beanspruchte Bereiche den nächsten Sommer souverän überstehen.
Schimmel auf Polstern zuerst trocknen lassen, dann absaugen, mild reinigen, vollständig lüften. Algen auf Hartholz mit weicher Bürste und sanftem Reiniger lösen, gründlich spülen, trocknen, anschließend Schutz auffrischen. Aggressive Chlorbleichen vermeiden, sie schwächen Material und Umwelt. Konsequenz schlägt Härte – regelmäßig handeln statt radikal.